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Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Helberhausen hat Zukunft, denn „Hier ist Heimat“ 
Viele Anregungen zur Dorfentwicklung in der Bürgerversammlung

Die Vorbereitungen auf die Teilnahme am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ laufen in Helberhausen auf Hochtouren.

In diesem Zusammenhang haben die Initiatoren aus dem Dorf in Zusammenarbeit mit der Stadt Hilchenbach in der Kapellenschule eine Dorfversammlung durchgeführt. Über 60 junge und ältere Einwohner aus der „Löffelstadt“ und ihrer Umgebung nutzten diese gute Gelegenheit, sich über die Wettbewerbsteilnahme zu informieren, sich in den Dorfentwicklungsprozess einzubringen und die Zukunft ihres Dorfes entsprechend dem selbstgewählten Slogan „Hier ist Heimat“ mitzugestalten. Auch einige Mitglieder der kommunalpolitischen Arbeitsgruppe der Stadt Hilchenbach nahmen teil, um ihre Unterstützung der „Löffelstadt“ im Kreiswettbewerb deutlich zu machen.

Nach der Begrüßung durch Raphael Herrmann als Vorsitzendem des Heimatvereins Helberhausen-Oberndorf betonte Bürgermeister Holger Menzel, wie positiv sich eine Teilnahme am Wettbewerb, unabhängig vom Ergebnis, auf die Gemeinschaft und die Dorfentwicklung auswirken kann. Er ermutigte die Helberhäuser, sich aktiv in den Prozess einzubringen.

Anschließend informierten die zuständigen Fachleute der Stadtverwaltung, Alina von Germeten, Verena Hof-Freudenberg und Hans-Jürgen Klein über den Kreiswettbewerb. Wichtigste Termine im Zeitplan sind der 30. April für die Abgabe der Anmeldung beim Kreis Siegen-Wittgenstein sowie die Bereisungswoche vom 17. bis 21. August mit dem Abschluss der Bekanntgabe der Ergebnisse am 22. August im Rahmen des Festes der Dörfer in Siegen.


Auf dem Weg dorthin muss sich die Dorfgemeinschaft mit vier im Wettbewerb vorgegebenen Bewertungsbereichen beschäftigen: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung und Dorf in der Landschaft. Alina von Germeten, Verena Hof-Freudenberg und Hans-Jürgen Klein erläuterten, was unter den einzelnen Kategorien zu verstehen ist. Sie gaben Beispiele aus Helberhausen, aber auch aus den Dörfern Grund und Müsen, die in den Kreis- und Landeswettbewerben zuvor für die Stadt Hilchenbach mit großem Erfolg angetreten sind.

Diese Vorgeschichte nutzte Verena Hof-Freudenberg als Müsener Bürgerin, um ein besonderes Zeichen zu setzen. Als sich ihr Dorf entschlossen hatte, Grund bei „Unser Dorf hat Zukunft“ nachzufolgen, hatte der Grunder Ortsvorsteher Martin Born der Müsener Dorfgemeinschaft ein Holzschild mit der Aufschrift „Was kann ich für die Gemeinschaft tun?“ übergeben. Im Sinne einer „Staffelübergabe“ reichte Verena Hof-Freudenberg dieses Schild nun an Raphael Herrmann weiter, verbunden mit dem Wunsch, dass es Helberhausen genauso viel Unterstützung und Erfolg beschert, wie den anderen beiden Dörfern.

Anschließend waren die Teilnehmenden gefragt, sich mit Ideen, Anregungen und auch Kritik in den Dorfentwicklungsprozess einzubringen. Dazu boten die Veranstalter vier Themeninseln, entsprechend der vier Bewertungsbereiche, an. An diesen standen jeweils ein Dorfbewohner und eine Fachfrau oder ein Fachmann der Stadtverwaltung als Ansprechpartner bereit.

Torsten Klotz und der städtische Wirtschaftsförderer Kyrillos Kaioglidis betreuten das Thema „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“. Raphael Herrmann und Alina von Germeten kümmerten sich um die sozialen und kulturellen Aktivitäten im Dorf. Stefan Roth und Verena Hof-Freudenberg nahmen sich der Baugestaltung und Siedlungsentwicklung an. „Last, but not least“ standen Martin Roth und Hans-Jürgen Klein als Gesprächspartner für die Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft zur Verfügung. Die rege Teilnahme sorgte dafür, dass bei einigen Kategorien das für die Notizen vorgesehene Blatt nicht ausreichte und weitere Blätter zu beschriften waren. Nach einem intensiven Austausch und zahlreichen informativen Gesprächen stellten die Sprecher den Zuhörern die im Laufe des Abends an ihren jeweiligen Themeninseln erzielten Ergebnisse vor. Deutlich wurde dabei, dass Helberhausen viele Stärken besitzt, aber auch ein paar Schwächen hat, an denen gearbeitet werden kann und soll.

Die Initiatoren aus Helberhausen nutzen die Versammlung auch, um weitere Mitstreiter aus dem Dorf zu gewinnen. Für jede der vier Kategorien fanden sich einige Interessierte, so dass Arbeitsgruppen gebildet werden konnten. Diese sind seitdem aktiv dabei, die Löffelstadt auf den Kreiswettbewerb vorzubereiten.


Der Stand dieser Vorbereitungen soll der Bevölkerung im Rahmen des „Frühstückstreffs“ am Sonntag, dem 19. April, in der Kapellenschule vorgestellt werden, damit Helberhausen mit viel Unterstützung seine Bewerbung termingerecht bis 30. April abgeben kann.