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Medaillenregen für NRW-Brennerei in Rheinland-Pfalz

Vierhasen-Brennerei zum Top-Ten-Betrieb gewählt

Hans-Peter Hasenstab hat es geschafft.

Wie schon 2016 wurde auch in diesem Jahr eines seiner Destillate bei der Edelbrandprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz zum Siegerbrand gekürt.

Nach dem Waldhimbeergeist im Vorjahr konnte diesmal sein Cassisgeist die Expertenjury voll überzeugen. Auch für weitere Geiste (Waldhimbeere, Kräuter, Mango, Sanddorn, Vogelbeere und Banane) sowie seinen Gin wurde er mit Gold- oder Silberpreisen geehrt.

Bei der Landesprämierung der Landwirtschaftskammer werden jährlich die besten aus der Edelbrandszene ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand bereits zum 20. Male statt. Sie bietet Brennern die Möglichkeit, ihre Qualitäten in einem objektiven und strengen Wettbewerb messen zu lassen. Die dort vergebenen Medaillen und Preise sind ein Beleg für die hervorragende Qualität der Erzeugnisse.

Für die Gesamtkollektion erhielt Hasenstab insgesamt zehn Medaillen und darf nun mit Weihen der Landwirtschaftskammer und des Landwirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz seine im nordrheinwestfälischen Siegerland ansässige Vierhasen-Brennerei ganz offiziell mit dem Titel „Haus der prämierten Edelbrände“ schmücken.

Besonders stolz ist er aber, dass seine erfolgreiche Teilnahme an der Prämierung zur Wahl in die TOP TEN der Brennereien geführt hat: „Das ist schon ein schöner Erfolg rund anderthalb Jahre nach dem Start. Es ist toll, ganz oben mit dabei zu sein!“

Im Frühjahr 2016 eröffnete Hans-Peter Hasenstab, zuvor Bürgermeister der Stadt Hilchenbach, seine Geistdestillerie in Vormwald, die erste dieser Art überhaupt in weitem Umkreis. „Ich musste bei Null starten und alles aufbauen“, resümmiert er. „Aber die Anstrengungen haben sich spätestens jetzt gelohnt.“

Für den Brenner und Edelbrandsommelier steht aber nun keinesfalls Erholung auf dem Plan. Im Gegenteil: Er arbeitet gerade an einer Rezeptur und Tests für einen Absinth aus Südwestfalen.