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Grünen-Stadtverband zu Gast beim Hilchenbacher Fahrradladen HIRAD

Grünen-Stadtverband zu Gast beim Hilchenbacher Fahrradladen HIRAD: „`Hilchenbike` kommt gut voran!“

Mitglieder des Hilchenbacher Grünen-Stadtverbandes waren am 5. Juli zu Besuch beim Fahrrad Laden HIRAD, um sich mit dem Inhaber des Ladenlokals, Uwe Limper, und seinem Team über die Entwicklung seines Geschäfts und die Zukunftsaussichten des Fahrrads als Verkehrsmittel in und um Hilchenbach zu informieren und auszutauschen.

Der Geschäftsinhaber hatte Positives zu berichten: „Als wir vor einem Jahr mit HIRAD in der Bruchstraße an den Start gingen, konnten wir nicht ahnen, dass wir heute so gut dastehen. Mittlerweile sind wir an zwei Standorten vertreten: hier in der Bruchstraße und in der Gerbergasse mit einem Ausstellungslokal für Fahrräder und Zubehör. Fahrradfreunde aus unserer Stadt und weit darüber hinaus bis nach Kreuztal und ins benachbarte Sauerland finden den Weg zu uns. Offenbar haben wir einen Nerv getroffen: Immer mehr Leute entdecken das Fahrrad als attraktives Fortbewegungsmittel, als Alternative zum Auto im Nahbereich und als Sport- und Freizeitgerät.“

Auf die Frage, wie er sich diesen Trend zum Fahrrad erkläre, antwortete Uwe Limper: „Das hat sicher mit den großartigen Möglichkeiten des E-Bikes zu tun. Gerade in einer Mittelgebirgsregion wie der unseren ist es mit reiner Muskelkraft nicht immer leicht, mit dem Rad unterwegs zu sein. Hier unterstützt der Elektromotor, der bei Bedarf zugeschaltet werden kann, enorm. Das ermutigt z.B. auch ältere Mitbürger, das Fahrrad neu für sich zu entdecken. Daneben sind das Mountain-Bike, das klassische Tourenrad und in Zukunft sicher auch der E-Scooter attraktive Varianten, die immer mehr nachgefragt werden.“

Welche Angebotspalette HIRAD seinen Kunden biete, wollten die Grünen wissen. Uwe Limpers Auskunft: „Wir bieten umfassenden und vor allem auch kundenorientierten Service. Sie können ein Rad bei uns erwerben. Um uns in diesem Bereich breiter aufzustellen, sind wir allerdings auf eine größere Verkaufsfläche angewiesen. Daran arbeiten wird gerade und sind zuversichtlich, in Kürze eine kundenfreundliche Lösung anbieten zu können. Derzeit liegt unser Hauptaugenmerk auf der Kundenbetreuung: Wir sind sozusagen der `Hausarzt` für Ihr Fahrrad. Ersatz- und Zusatzteile haben bieten wir in einer breiten Palette an. Kleine Reparaturen werden sofort erledigt, größere nach Termin. Wenn es dem Kunden hilft, machen wir in Ausnahmen auch mal einen Hausbesuch. Die Nähe und der passgenaue Service sind unser Erfolgsrezept. Die Menschen können sich auf uns verlassen. Das ist das Entscheidende.“

Nach einem Rundgang durch das Ladenlokal und die Werkstatt tauschten sich die Grünen-Vertreter mit dem Team Limper über die Zukunftsaussichten der Fahrradstadt Hilchenbach aus. Auch dazu gab es Positives zu vermelden: „Hilchenbach ist auf dem Weg zur Fahrradstadt am Rothaarsteig schon gut vorangekommen. Vor zwanzig, dreißig Jahren, war das Fahrrad hier noch kein Thema. Jetzt ist es in aller Munde. Wir befinden uns in enger Abstimmung mit der Verwaltung. Der ADFC ist ein wichtiger Partner.  In ein paar Jahren haben wir den ersten Fahrradschnellweg entlang der B508 zwischen Hilchenbach und Kreuztal. Auch Richtung Erndtebrück gibt es entsprechende Überlegungen. Innerstädtisch sind viele Gemeindestraßen in beiden Richtungen für den Radverkehr freigeben. Das ließe sich an der einen oder anderen Stelle gewiss noch stärker im Ortsbild kenntlich machen.“

Grünen-Stadtverbandssprecher Dr. Peter Neuhaus erinnerte daran, dass die Stadt Hilchenbach in naher Zukunft ein eigenes Radwegekonzepts vorlegen zu wollen, das auf dem Konzept des Kreises aufsetzen werde: „Das dürfte dann auch Bestandteil der nächsten Schritte unserer Stadt als Klimakommune sein. Denn Radfahren ist nicht zuletzt praktizierter Klimaschutz. Über 40 Prozent klimaschädlicher Emissionen stammen aus dem Verkehrssektor. Deshalb brauchen wir dringend eine Verkehrswende hin zu sauberer Mobilität. Umso mehr freuen wir uns, dass Hilchenbach immer mehr zu ‚Hilchenbike‘ wird, und wir danken dem Team um Uwe Limper dafür, hierbei echte Pionierarbeit zu leisten!“