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Ginsburg

Hilchenbachs Wahrzeichen wird dank 769.507,65 Euro Landesförderung zum „Heimat-Zeugnis“

Am Mittwoch, dem 28. August, erfolgte die Übergabe des Zuwendungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen für das Projekt "Die Ginsburg ‑ eine barrierefreie Höhenburg" an den Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V.

 

Ina Scharrenbach (im Foto im Vordergrund), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, überbrachte die sehr gute Nachricht persönlich und vor Ort. Aus ihren Händen nahmen Dieter Viehöfer und Markus Völkel (im Foto links) auf der Ginsburg für den engagierten Verein den Förderbescheid in Höhe von 769.507,65 Euro entgegen. Mit den Empfängern freute sich auch Bürgermeister Holger Menzel über die mit diesem Geld verbundene, in den nächsten Jahren zu erwartende Aufwertung des Hilchenbacher Wahrzeichens.

Der Verein zur Erhaltung der Ginsburg wird mit dieser Förderung zum „Heimat-Zeugnis“, denn er profitierte als einer der ersten Antragsteller von diesem gleichnamigen Bereich der Heimatförderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Fast genau 51 Jahre nach Einweihung des wiederaufgebauten Turms war der 28. August 2019 für die Ginsburg und alle Beteiligten somit ein großer Tag zum Feiern.

Die Förderung ermöglicht zum einen die Durchführung dringend notwendiger Sanierungsmaßnahmen im und auf dem Turm sowie an den Mauern der Burganlage. Zum anderen kann der Verein die nachhaltige und zukunftsfähige Gestaltung des Wahrzeichens und Ausflugszieles in Angriff nehmen. Stichworte sind der Bau eines neuen Pavillons, die Herstellung des barrierefreien Zugangs zur und in der Burgruine sowie die Schaffung eines Museum mit verschiedenen Ausstellungen. Die Gesamtinvestitionen dafür belaufen sich laut Antrag auf 855.008,50 Euro, wovon nun 90 % vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden.

Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg für dieses außergewöhnliche Projekt dauerten über 4 Jahre und erforderten ein ehrenamtliches Engagement von deutlich über 1.000 Stunden. Doch diese Geduld und dieser große Einsatz haben sich dank der erreichten Landesförderung gelohnt. Der Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V. und die Stadt Hilchenbach danken daher ausdrücklich für diese wegweisende Unterstützung der Ginsburg.

Letztlich geht der engagierte Verein davon aus, dass er rund 1 Millionen Euro investieren muss, um alle bereits geplanten Maßnahmen durchzuführen. Um die Gesamtsumme finanzieren zu können, ist der Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V. zurzeit auf Sponsorensuche, wie Dieter Viehöfer (im Foto rechts) bei der Vorstellung des Projektes gegenüber interessierten Gästen deutlich machte.

 

Bei der Umsetzung des Projektes "Die Ginsburg ‑ eine barrierefreie Höhenburg" möchte der Verein dabei durchaus schneller sein als bei der Planung. Als Baubeginn wird das Frühjahr 2020 angestrebt und im besten Fall ist eine weitgehende Fertigstellung schon für das Jahr 2021 zu erwarten.

Die erreichte Landesförderung ist also erst der Anfang und spornt die Aktiven des Vereins zur Erhaltung der Ginsburg nun noch mehr, ihr großes Ziel zu erreichen.

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