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Lehrpfad Bergbausiedlung Altenberg

Die Geschichte der Bergbausiedlung Altenberg hautnah erleben

In einer Sage wird von einer reichen Stadt auf dem Altenberg berichtet. Dank ihrer unermesslichen Silberschätze lebten die Bewohner in Saus und Braus. Sie spielten mit silbernen Kegelspielen, backten während einer Hungersnot Wagenräder aus Kuchen und verhöhnten die Armen. Die unbarmherzigen Städter und ihre Stadt fanden dafür ihre Strafe in einem Gottesgericht mit Feuer und Schwefel.

Archäologische Ausgrabungen auf dem Altenberg belegten tatsächlich eine Bergbausiedlung, die in Flammen zugrunde ging. Sie existierte im 13. Jahrhundert für annähernd 100 Jahre.

Der Verein Altenberg und Stahlberg e.V. ist besonders als Initiator und Betreuer der mittelalterlichen Bergbausiedlung Altenberg zu erwähnen. In Kooperation mit der Stadt Kreuztal, der Bürgerstiftung Kreuztal und der Stadt Hilchenbach wurde ein einzigartiger Rundweg mit insgesamt 15 Stationen erstellt. An jeder Station erläutert eine Schautafel den jeweiligen Standort. Ein Flyer zu diesem Lehrpfad steht als download-Dokument auf dieser Seite zur Verfügung.

Das Stahlbergmuseum hat einen Teil der Fundstücke der Bergbausiedlung in seinen Räumen ausgestellt und gibt weiterreichende Informationen. Über das Museum können auch Führungen über das Ausgrabungsgelände gebucht werden.